| » "Gekämpft, alles gegeben und verloren." |
Zugegeben, dieser Satz könnte auch noch auf etwas anderes zutreffen, aber ich meine damit viel mehr das Fußballspiel am gestrigen Sonntag.
Es war das Spiel Letzter gegen Vorvorletzten. Wir haben 3 Punkte, der andere Verein hatte 4. Vom Torverhältnis her war es fast ausgeglichen. Könnten wir absteigen, würde man Abstiegsduell dazu sagen. *g* Ich musste mit einer halben Stunde Verspätung anreisen, da wir noch zuvor den 78. Geburtstag meiner Oma feierten. Drei Schnitzel Wiener Art reingedrückt, nicht gerade die beste Vorbereitung auf ein Spiel, ich weiss. Dort angekommen, begann unser Trainer gerade mit der Besprechung, perfektes Timing. Wie erwartet, spielte ich von Beginn an und somit auf der Manndeckerposition. Das Warmmachen verlief ohne Probleme, d.h. ich spürte nur meine gewohnten Schmerzen, die sich aber nach dem Aufwärmen zurückzogen. Direkt nach einer Minute stand es 1:0 gegen uns, nach 10 Minuten sogar 2:0. Eindeutig den Anfang verpennt und auch in der Folgezeit passierten ziemlich katastrophale Fehler. Beim 3:0 z.B. hatte ich bei einem Einwurf für den Gegnet zwei Männer, die frei standen, rief einen unserer Mittelfeldspieler zurück, damit ich wieder zu meinem Mann konnte und unser Libero nicht mehr gegen den Mann spielen musste. Doch es kam keiner zurück, also musste ich auf den Mann schieben, dummerweise erwischte ich den Ball mit dem Kopf falsch, so dass der Ball nach hinten los ging und mein ursprünglicher Spieler [auf den eigentlich unser Libero hätte spielen müssen] frei einschieben konnte. Zur Pause stand es dann 4:1 gegen uns. Zuvor hatten wir noch Möglichkeiten, mindestens ein Tor zu erzielen, da die andere Mannschaft uns nun natürlich Raum ließ, den wir hätten nutzen können, es aber nich taten. Direkt nach Wiederanpfiff schossen wir das 4:2 und haben uns große Hoffnungen gemacht, das Spiel noch drehen zu können. Konditionell waren wir den anderen deutlich überlegen, das war ihnen anzusehen. Dennoch geschah durch einen dummen Fehler von mir das 5:2. Ein Eckball und ich war nicht nahe genug am Mann, obwohl man mich vorher warnte. *ärger* Das Gegentor war dann eigentlich der Genickbruch, daher tut es mir umso mehr weh. Wir hatten dennoch genügend Chancen, noch ein, zwei oder drei Tore zu machen, doch nutzten wir sie alle leider nicht. Selbst ich schaltete mich öfters in die Offensive ein und hatte eine Torchance - allerdings mit einem Schuss aus etwa 30 Meter Entfernung mit meinem "schwächeren" - einklich bin ich ja beidfüßig - linken Fuß. War also keine richige Gefahr. Direkt nach einer meiner offensiven Aktionen fingen wir uns einen Konter ein, den mein eigentlicher Gegenspieler vollendete. Ich konnte es nicht verhindern, da ich vom zurückrennen richtig platt war und ich davon ausging, dass mein Mann gedeckt wird, solange wie ich vorne bin. Aber dem war nicht so. *grml* Am Ende verbesserten wir das Ergebnis dann noch durch ein Freistoßtor unseres Spielertrainers. Immerhin etwas. Ein Lichtblickt auch, dass wir innerhalb EINES Spieles mehr als halb so viel Tore erzielten wie in der gesamten bisherigen Saison.
Nunja, mal sehen, wie es am nächsten WE wird. Erneuter Versuch, den zweiten Sieg zu landen. *seufz* Wir haben gute Chancen, wenn wir nicht immer die erste Hälfte völlig verschlafen würden. Bisher war es in fast jedem Spiel so. *hmpf*
24. Okt 2005 @ 13:06
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| » Faulheit? |
Gestern um 8 Uhr aufgestanden, habe mich freiwillig gemeldet beim Hüttenabbau zu helfen. Das ganze lief etwa 300 Meter entfernt von unserem Haus ab und dauerte über 6 Stunden. Als wir fast fertig waren, saß ich mich hin und trank etwas. Plötzlich merke ich, wie mein Handy vibriert und nehme ab. Mein Bruder rief mich an wegen einem Arzttermin. Sie hatten Glück, dass ich dort saß, denn ich hatte mein Handy auf lautlos und wenn ich arbeite, schaue ich dort normalerweise nicht drauf.
Kurz darauf bemerkte ich, dass ich eine Stunde zuvor schon angerufen wurde und meine Schweter mir eine SMS schickte. Natürlich hatte ich die erst zu Hause gelesen. Anstatt die 300 Meter zu laufen und mir Bescheid zu geben, versucht man, mich auf dem Handy zu erreichen, was noch unsicherer ist. Sie wussten, wo ich war und was ich mache. Da konnte ich nur den Kopf schütteln, vor allem, weil ich nicht mal mehr Zeit hatte zu duschen.
20. Sep 2005 @ 16:53
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| » Mein Kater |
hm...
Mein Kater liegt gerade auf meinem PC-Stuhl und pennt, habe mir daher einen Stuhl aus dem Esszimmer genommen. Sieht ziemlich süß aus. Gleich einmal zwei Fotos von eben angefügt. Sieht einfach nur toll aus. :)


17. Sep 2005 @ 08:17
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| » Brief von Ricky |
Heute kam ein Brief von Ricky an. Mehr als zwei Seiten hat sie geschrieben. Und teilweise hatte ich Probleme damit, ihre Schrift richtig zu lesen. Das liegt daran, dass ihre "n's" wie "u's" aussehen und man deswegen manchmal raten musste. Dennoch hat sie eine wirklich schöne Schrift, typisch weiblich würde ich sagen. :o Der Inhalt efreute mich sehr, weil ich erkennen konnte, wie wichtig ich ihr geworden bin und dass Ricky selbst merkt, wie wichtig sie für mich ist. Und dass da keine Freundschaft zu anderen Personen das Verhältnis zwischen ihr und mir stören kann.
Und da ich in den letzten Tage sowieso nur wenige erfreuliche Momente hatte, kam er genau richtig. Rebekka rief mich am Montag und Dienstag an. War wirklich gut. Werde sie fragen, ob sie nachher Zeit und Lust hat, falls wir uns nicht mehr im Chat sehen. Die Telefonate und Gespräche mit Ricky werden im Moment leider etwas von meiner schlechten Laune überschattet. Schlechte Laune, weil unser Keller derzeit renoviert wird. Zuerst der Keller, in welchem unsere Getränke und unser Essen aufbewahrt wurde. Wir legten uns ein neues Heizungssystem zu, welches diese umbauten erforderte. Und nun ist das abgeschlossen seit Ende Juli, doch dann muss gleich der nächste Kellerraum bearbeitet werden. Betonieren, bohren, hin- und hertragen. Ich möchte nicht meckern, aber dort interessiert es doch eh keine Sau. Dort kommt eh selten jemand hin. Also kann man sich den sinnlosen Aufwand doch sparen. Oder Personen verwenden, die weniger empfindlich sind. Das ständige Bohren direkt neben meinem Ohr, das einatmen des Staubes, die dürftige Beleuchtung, etc. - das macht mich wirklich krank und ich bin immer heilfroh, wenn ich aus dem "Loch" rauskann.
Gut gelaunt bin ich daher selten, aber dafür sorgen Ricky und andere Freunde meistens. Bis es wieder heißt: "Kommst Du mal? Ich brauche Hilfe." Aber eine positive Sache hat das ganze. Ich lernte mehr darüber kennen, wie unser Haus gebaut wurde, was wann gemacht wurde. Durchaus interessant. Und ich weiss nun, wie ich meinen Keller auf keinen Fall gestalten möchte. Auf jeden Fall deutlich größere Räume.
18. Aug 2005 @ 16:49
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| » Männergespräche unter der Dusche |
Es ist wirklich erstaunenswert, wieviel ein Mensch reden kann. Und vor allem: worüber dieser Mensch dann redet. Kostprobe gefällig? Kann man haben. Heute, nach dem Fußballspiel beim Duschen:
Er: Mein Arschloch tut weh, das brennt wie eine Sau! Trainer: Wahrscheinlich wurdest in den Arsch gefickt. Er: Ja, das nächste Mal spuckst Du vorher drauf, bevor Du ihn mir reinsteckst. Trainer: Dir würde ich garantiert nicht meinen Schwanz reinstecken. Er: Willst Du mal sehen, kannst Du ja mal anfassen. (auf den Arsch bezogen)
Das nur ein Teil der ständigen dummen Sprüche, die dieser Typ von sich gibt. Einerseits toll, solch einen in der Mannschaft zu haben, weil man immer was zu lachen hat, auf der anderen Seite auch nervig, weil er permanent am Reden ist.
17. Aug 2005 @ 23:37
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